"Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit"

Der TSV Hildrizhausen hat eine Entwicklung hinter sich auf die alle, welche in dieser Zeit beteiligt waren, stolz sein können.

1924 Der TSV wurde als Turn- und Sportverein gegründet und die sportlichen Betätigungen in dieser Zeit waren Turnen und Leichtathletik.
1925 An der jetzigen Stelle des Hauptrasen-Spielfeldes wurde eine Fläche von 80 x 55 m Wald gerodet. Für damalige Zeiten eine mutige Entscheidung, war der Sport doch noch nicht so gesellschaftsfähig. Wahrscheinlich wurde der Platz bewusst weit weg platziert, um möglichst viele davon abzuhalten, dem - von der Arbeit abhaltenden - Vergnügen zu frönen.
1938 Die jungen Männer der ersten Stunde wurden im 2. Weltkrieg eingezogen, so dass das Vereinsleben 1939 zu exisitieren aufhörte.
1943 In der Bombennacht vom 7. auf den 8. Oktober verbrannten die gesamten Pokale und Urkunden im Löwensaal. Lediglich die Fahne von 1931 wurde gerettet. Wilhelm Gauss hatte sie bei der Gleichschaltung im "Dritten Reich" auf der Bühne versteckt.
1946 Der zweite Weltkrieg war vorbei. Bei der Neugründung am 20. Juli waren noch viele in der Gefangenschaft. Aber viele bedeckte auch die fremde Erde - der Verlust dieser 31 Sportkameraden wiegt schwerer als alle Verluste materieller Art. Wer mit den Männern der ersten Stunde, der Kriegsgeneration, im Verein zu tun hatte weiß zu schätzen, was diese Generation geleistet hat.
1952 Wurde die Fußballabteilung gegründet. Der erste Abteilungsleiter war Otto Krüger.
1959 Nach dem Gewinn des Würm-Schönbuch-Pokals, den ausnahmslos aktive Fußballer bestritten, löste sich die Leichtathletikabteilung auf. Der Verein bestand nur noch aus der Abteilung Fußball.
1962 Der Generationswechsel stand an. Der Verein bestand aus 112 Mitgliedern.
1965 Die Leichtathletikabteilung lebte unter Richard Häußler, Willi Grob und Gotthilf Riexinger wieder auf.
1975 Mit dem Bau der Sporthalle etablierte sich wieder eine Kindersportgruppe Turnen. Waltraud Schütz übernahm die Freizeitgruppen Damen, Norbert Uhl die Freizeitgruppe Herren.
1977 Gründung der Tennisabteilung. Um die Tennisplätze bauen zu können mussten die Gründer mit ihrem Privatvermögen haften.
1980 Der Lehrer und Leichtathlet Rudolf Uhl wurde Sportabzeichenbeauftragter und brachte Schule und Sportverein über diese Schiene zusammen.
1983 Gründung der Ski Abteilung mit Willi Wurster, Dieter Berner und Werner Spangenberg. Die Ausfahrten mit dieser Abteilung waren mehr als Skiausfahrten.
1985 Rudolf Grob gründete die Ju-Jutsu-Abteilung bei der sich heute unter anderem 60 Kinder und Jugendliche bilden. Er war bis 2010 Abteilungsleiter, Trainer und der Vorzeigeathlet.
1988 Cordula Maurer stieß mit ihrer Tanz Gruppe zum TSV.
2001 Als weitere Gruppe in der Freizeitabteilung etablierte sich das Beach-Volleyball. Die jährlichen Beach-Volleyball Partys waren schon Kult.
2007 Das alte Vereinsheim wird abgerissen und in zweijähriger Bauzeit in Eigenarbeit entsteht ein modernes Vereinsheim mit Gaststätte.
2009 Kommt ein Multifunktionsraum hinzu.
2010 Irish Dance kam als weitere Abteilung dazu.