Die Sportanlagen

Jede Abteilung verpflichtete sich, sich selbst zu finanzieren und dem Hauptverein beizutreten.

Die Macher der letzten Jahrzehnte haben versucht die Sportanlagen zu schaffen, um dem Sportlern in Hildrizhausen überhaupt die Möglichkeit zu geben, auch im Leistungssport nach vorne zu kommen.

Der TSV Hildrizhausen hat seine Sportanlagen (Sportplätze, Tennisplätze, Beach-Volleyball-Feld), die Wasserversorgung, die Stromversorgung, das Vereinsheim, den Umkleidetrakt, die Funktionsräume mit Wohnung und Geschäftsstelle in absoluter Eigenregie erstellt. Auch was die Wartung und Unterhaltung der Sportanlagen betrifft, mussten Wege gegangen werden, bzw. gehen sie heute noch, die nicht alltäglich sind.

Die auf dieser Ebene fruchtbare Zusammenarbeit mit der Gemeinde kommt sowohl dem Verein als auch der Gemeinde zugute. Hildrizhausen hätte heute keine eigene Wasserversorgung mehr, wenn der Verein nicht in einer beispiellosen Aktion dafür gesorgt hätte, dass der Sportplatzbrunnen überhaupt kam.

Völkerverständigung

In Bezug auf die Völkerverständigung wurden Wege gegangen, welche mit ein Baustein der Erfolge aller Abteilungen waren.

Der TSV Hildrizhausen ist in fast allen europäischen Ländern aufgetreten:
Dänemark, Norwegen, Finnland, Frankreich, Holland, Schweiz, Österreich, Italien, Spanien, Ungarn, Polen, Tschecheslowakei, Russland, Bulgarien, Rumänien - Fast alle europäischen Hauptstädte bereisten die Aktiven vom TSV.

In Deutschland wurden die Metropolen wie Hamburg, Berlin, München und Düsseldorf  besucht. (Böse Zungen behaupten: Unsicher gemacht)

Ganz besonders stolz ist man auf die Zeit, als noch niemand an Wiedervereinigung zu denken wagte (1967). Der TSV Hildrizhausen in Dessau-Kochstedt (DDR) aber schon Wiedervereinigung aktiv praktizierte.

Das alles auch unter dem Blickwinkel Kultur und Kulturreisen. Oder unter dem Blickwinkel eine andere Sportart, andere Menschen, andere Kulturen kennen zu lernen.

Alle die dabei waren fragen heute nicht mehr wo der TSV Hildrizhausen in dieser Zeit sportlich stand, sondern was er selber mit dem Sport und durch diesen, seinen Sportverein erlebt hat. Deshalb der Dank an alle, welche mitgeholfen haben diesen Verein aufzubauen und diesen Verein in jeder Hinsicht unterstützen.