Ju-Jutsu

  • 41 Jahre Leidenschaft zum Kampfsport
  • über 50 Mitglieder und Gleichgesinnte
  • Stetig steigende Zahl der erfolgreich erworbenen Gürtelgrade

Termine und News

Datum

Event

Ort

Anhang

27.02.2027

JHV WJJV und LDK

Stuttgart Rohr

27.02.2027

Technik Lehrgang

Stuttgart Rohr

13.12.2026

DAN Prüfung

12.12.2026

DAN Vorbereitungslehrgang

21/22.11.2026

WJJV Lehrgang

Hildrizhausen

07/08.11.2026

Technik Lehrgang

17.10.2026

Prüferlizenzlehrgang

Rohr

17.10.2026

Kinder Lehrgang

Rohr

20/21.06.2026

Waffenlehrgang

25.04.2026

DAN Vorbereitung

Rohr

-> Ausschreibung

… das war bereits

26.03.2026

Abteilungsversammlung

Sportheim TSV-Hildrizhausen

28.02.2026

JHV WJJV und LDK

Stuttgart Rohr

28.02.2026

Technik Lehrgang

Stuttgart Rohr

20.12.2025

DAN Prüfung

Hildrizhausen

Ansprechpartner

Ralf Wanner
Abteilungsleiter
Zwickauer Str. 36, 71083 Herrenberg
Tel:      +49 170 1897462
Email:  JuJutsu.Wanner@gmx.de

Achtung:

Während der Schulferien und an Feiertagen findet kein Training statt. Für den Auf- und Abbau der Matten bitte Badeschuhe mitbringen. Aus hygienischen Gründen waschen wir die Füße vor jedem Training.

Trainingszeiten

  • Dienstag

    Kinder
    17.15 – 18.30 Uhr

  • Donnerstag

    Kinder
    17.15 – 18.30 Uhr

    Jugend/Erwachsene
    19.00 – 20.30 Uhr

Unser Dojo

Unser Dojo ist in der Schönbuchhalle von Hildrizhausen untergebracht, dort trainieren wir auf 120 qm Mattenfläche. Zur Schönbuchhalle gelangt man, indem man von der Hauptstraße (Altdorf / Herrenberg) an der Verkehrsinsel mit Fußgängerampel in die Tübinger Straße abbiegt (Schilder Schule / Freibad). Die vierte Straße „Im Sommerfeld“ links abbiegen. Der Sportlereingang liegt hinter dem Schönbuchsaal.

Unsere Übungsleiter

Arnold Heinz2.DAN (Nidan)
Gerhard Häberle2.DAN (Nidan)
Alexander Helmer1.DAN (Shodan)
Janosch Großhans1.DAN (Shodan)
Nico Linzenbold3. Kyu (Sankyu)

Mitgliedsbeiträge

Der Jahresbeitrag setzt sich aus drei Einzelpositionen wie folgt zusammen:

Alter

Hauptverein (*)
TSV-Hildrizhausen

Abteilung
Ju-Jutsu

Württ. Ju-Jutsu
Verband

Summe / Jahr

  7 – 14

         35 EUR

     16 EUR

       4 EUR

    55 EUR

15 – 17

         35 EUR

     16 EUR

       8 EUR

    59 EUR

18 – 64

         70 EUR

     20 EUR

       8 EUR

    98 EUR

65 – 99

         40 EUR

     20 EUR

       8 EUR

    68 EUR

 

(* Preise für Einzelpersonen, es gibt noch Tarife für Familien, Ehepaare und Alleinerziehende, s. Mitgliedsantrag)
Kündigung bitte schriftlich bis zum Jahresende an die Abteilungsleitung richten (siehe Kontakt).
Die Beitrittserklärung kann unter dem Menüpunkt „Service“ online ausgefüllt und anschließend heruntergeladen werden.

Was ist Ju-Jutsu

Deutsches Ju-Jutsu ist ein modernes, offenes Selbstverteidigungssystem für die Praxis des täglichen Lebens sowie klassische Kampfkunst in einem. Ju-Jutsu als (übersetzt) -sanfte Kunst- basiert hauptsächlich auf Selbstverteidigungstechniken. Jede Verteidigungstechnik ist gegen mehrere Angriffsarten anwendbar. Durch beständiges Üben werden die Bewegungsabläufe automatisiert. In Kombinationen können die Techniken sinnvoll verbunden und in der freien Verteidigung gegen freie Angriffe als echte Selbstverteidigung angewendet werden. Bei dieser Methode wird bereits mit einer kleinen Auswahl von Verteidigungstechniken von Anfang an ein größtmöglicher Nutzeffekt durch variable Anwendung erzielt. Bestehende Konzepte werden kontinuierlich erweitert und optimiert, ohne sich an die Einschränkungen bestimmter Stile oder Philosophien zu halten (Vergleiche Jeet Kune Do). Deshalb ist Ju-Jutsu auch eine Selbstverteidigungsart, die für jedermann geeignet ist, egal ob klein oder groß, jung oder alt. Jeder kann sich im Ju-Jutsu auf für ihn geeignete Techniken spezialisieren.

(Quelle: Wikipedia)

Die Wurzeln des Ju-Jutsu sind Aikidō und Judo (die wiederum aus Jiu Jitsu entstanden sind) sowie Karate. Aus jeder dieser Kampfkünste wurden die für das System Ju-Jutsu besten Techniken vereint. Die Techniken wurden auf die Bedürfnisse des Ju-Jutsu abgestimmt und werden deshalb nicht zwingend genau so ausgeführt wie in der Original-Budosportart, der sie entstammen.

Aikidō – Hebel- und Wurftechniken

Judo – Fall-, Wurf- und Bodentechniken

Karate – Atemi-Techniken (Schläge und Tritte)

Durch die Reformierung im Jahr 2000 sind über die drei oben genannten Kampfstile hinaus Techniken aus Kampfsportarten wie Kick- oder Thaiboxen, Kali-Arnis-Escrima, Ringen aufgenommen worden. Die Messer- und Stockabwehr wurde zum Großteil den philippinischen Kampfkünsten entnommen. Es werden aus jedem Kampfsport und jeder Kampfkunst die effektivsten Techniken zur Selbstverteidigung verwendet und auf den Ju-Jutsuka zugeschnitten und mit anderen Techniken verschiedenster Kampfsport- und Kampfkunstarten kombiniert. So gelten die Ju-Jutsuka als die Zehnkämpfer der Kampfsportarten.

1967 wurden Franz-Josef Gresch, Werner Heim, Otto Brief, Richard Unterberger, Klaus Münstermann und weitere Dan-Träger vom Deutschen Dan-Kollegium damit beauftragt, Techniken aus Jiu Jitsu, Judo, Karate, Aikidō und anderen Kampfsportarten zu einem neuen Selbstverteidigungssystem zusammenzustellen. Auftraggeber war das Bundesinnenministerium, das für Polizei, Zoll, Justiz und Streitkräfte ein effektives, stiloffenes und stilübergreifendes System der waffenlosen Selbstverteidigung suchte. So fasste man aus den erwähnten Kampfkunststilen diejenigen Techniken zusammen, die für die tägliche Praxis dieser Berufsgruppen am besten erschienen. Da die „sanften“ Techniken gegenüber Tritten und Schlägen überwogen, nannte man das Ganze -Sanfte Kunst-, Ju-Jutsu. Die erste vollständige Fassung des neuen Regelsystems wurde am 22. April 1969 veröffentlicht.

1990 wurde der eigenständige Dachverband -Deutscher Ju-Jutsu Verband- gegründet, welcher unabhängig vom Deutschen Judo-Bund und dem Deutschen Dan-Kollegium ist. Die Bundesgruppe Ju-Jutsu im Deutschen Dan Kollegium hat sich im Jahr 1992 aufgelöst. Im Jahr 2000 im DJJV wurde eine neue Prüfungsordnung in Kraft gesetzt. Unter der Leitung von Bernd Hillebrand, 6. Dan und damaliger Technischer Direktor im DJJV, hat eine Arbeitsgruppe das Programm grundsätzlich überarbeitet. Aspekte des methodischen Aufbaus, Verbesserung des Zweikampfverhaltens und eine deutlich breitensportlichere Ausrichtung standen dabei im Vordergrund.

Wegen seines offenen Konzepts fand Ju-Jutsu schnell Anhänger unter den Bediensteten der Sicherheitsbehörden (Polizei, Justiz, Bundespolizei, Zoll), die es als waffenlose Selbstverteidigung in ihrer Behörde kennen gelernt hatten. Diese trugen es aus den Behörden in Sportvereine, und bald entstanden unterschiedlichste Dachverbände, in denen Ju-Jutsu betrieben wurde. Um organisiert Sport in Form von Wettkämpfen zu betreiben und um einheitliche und vergleichbare Graduierungsstandards zu haben, erließen diese Verbände für ihre Bereiche gültige Prüfungs- und Wettkampfordnungen. So ist Ju-Jutsu in der Folge nicht mehr das so gänzlich offene System wie ehedem. Auch wenn diese Prüfungsordnungen den Umfang der Techniken nicht beschnitten, sondern lediglich festlegten, welche Techniken mindestens für eine Graduierung erbracht werden müssen, entstand für viele, auch viele Ju-Jutsuka, der Eindruck, dass es sich nur bei diesen Techniken um die -amtlichen- Techniken handele. Verschiedenste Prüfungs- und Wettkampfvorschriften waren bundesweit verbreitet.

(Quelle: Wikipedia)

Prinzip und Technik

Ju bedeutet nachgeben oder ausweichen, wörtlich -sanft- und Jutsu -Kunst- oder -Kunstgriff-. Ju-Jutsu ist also die Kunst, durch Nachgeben oder Ausweichen mit der Kraft des Angreifers zu siegen.
Falls erforderlich, kann ein Angriff jedoch auch in direkter Form mit -Atemi-Techniken- (Schlag-, Tritt- und Blocktechniken) abgewehrt werden. Alle Angriffe werden in harter oder weicher Form nach dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit genutzt.
Die freie Übersetzung von Ju erfolgt somit besser mit -flexibel-, Ju-Jutsu ist die Kunst, flexibel und vielseitig auf einen Angriff zu reagieren.

Ju-Jutsu besteht aus folgenden Elementen:

  • Falltechniken (Fallschule)
  • Abwehrtechniken
  • Atemitechniken (Schlag- und Tritttechniken)
  • Wurftechnik
  • Hebeltechniken
  • Würgetechniken
  • Sicherungstechniken
  • Nothilfetechniken
  • Waffenabwehr
  • Transporttechniken
  • Nervendruckpunkttechniken

(Quelle: Wikipedia)

Gürtelfarben

Gürtelgrade
Der Gürtelgrad zeigt den Fortschritt einer Person im Ju-Jutsu an. Erworben wird der Gürtel durch Bestehen einer Prüfung oder durch Verleihung. Dan-Grade, die höher als 5. Dan sind, können nur noch verliehen werden. Man unterscheidet gemeinhin in Schüler- (Kyū-) und Meister- (Dan-)Grade. Träger des 6. Dan oder höher werden auch als Großmeister bezeichnet.

Schülergrade
Mit Kyū werden die Schülergrade bezeichnet. Prüfungen bis zum 3. Kyū werden im Verein durchgeführt. Die Prüfungen zum 1. und 2. Kyū werden in manchen Bundesländern auch noch im Verein, in anderen jedoch auf Bezirks- bzw. Landesebene durchgeführt. Grundsätzlich wird bei einer Prüfung zum 1. oder 2. Kyū ein zweiter, vereinsfremder Prüfer hinzugezogen.

Kyū Grad

6. Kyū

5. Kyū

4. Kyū

3. Kyū

2. Kyū

1. Kyū

Gürtelfarbe

weiß

gelb

orange

grün

blau

braun

Schülergrade unter 14 Jahren
Für Kinder wurde, um sie zu motivieren und zum nächsten Vollgurt hinzuführen, eine Kinderprüfungsordnung erstellt. Bei Kindern werden die Grade wie folgt aufgeteilt:

Kyū Grad

6. Kyū

6.1 Kyū

5. Kyū

5.1 Kyū

4. Kyū

4.1 Kyū

3. Kyū

2. Kyū

Gürtel

Weißgurt

Weiß-
Gelb-
Gurt

Gelb-
gurt

Gelb-
Orange-
Gurt

Orange-
gurt

Orange-
Grün-
Gurt

Grün-
gurt

Blau-
gurt

Meistergrade
Den Kyū, den Schülern, folgen die Dan-Grade für den -Meister-.
Am Gürtelende können Streifen zur Unterscheidung der Dan-Grade getragen werden. Es ist auch möglich, Rot-Schwarz oder weiterhin der schwarze Gurt anstatt Rot-Weiß zu tragen.

an Grad

1. Dan

2. Dan

3. Dan

4. Dan

5. Dan

6. Dan

7. Dan

8. Dan

9. Dan

10. Dan

Gürtelfarbe

schwarz

schwarz

schwarz

schwarz

schwarz

rot-weiß

rot-weiß

rot-weiß

rot

rot

Unter Iaido versteht man die Kunst das japanische Schwert zu ziehen. Das Ziel im Iaido ist es zu erlernen, wie man das Schwert in einem Augenblick zieht, um einen Angreifer zu besiegen. Die gegenwärtigen Methoden leiten sich von denen der Muromachi-Zeit (1333-1573) ab.

So wie eine Vielzahl von Kampfkunstdisziplinen, die ihren Wurzeln in den Kampfkünsten der japanischen Krieger im alten Japan haben, hat auch Iaido einige Entwicklungsstufen durchschritten und konnte sich zu dem entwickeln, wie es heute existiert. In einzelnen Dojo (Dojo ist der Ort an dem das Training ausgeübt wird, bzw. die Übungsgruppe) wird diese Kunst praktiziert und ist meist durch Verbände und/oder Vereine organisiert.

Das ursprüngliche Ziel des „Iai“ lag darin, sich durch tatkräftiges Üben, bestmöglich auf die unterschiedlichen Kampfsituationen vorzubereiten und zwar indem man den Körper, die Handhabung und die sichere Kontrolle des Schwertes und seiner selbst ausbildete. Die Techniken aus dieser Zeit wurden durch Erfolg und Misserfolg in realen Kriegssituationen hinterfragt und ständig angepasst. Über eine Vielzahl von Generationen wurden sie direkt von Lehrer zum Schüler unter strenger Geheimhaltung weitervermittelt. Im heutigen Japan existieren immer noch viele dieser alten Schulen, die diese klassischen Schwertkampfstile nahezu unverändert als „Tradition“ weiterführen.

Durch viele Epochen der japanischen Geschichte fand „Iaijutsu“, so wie es ursprünglich benannt wurde, schließlich den Weg in eine friedliche Zeit, in der der Sinn eine altertümliche Waffe zu beherrschen in Frage gestellt wurde. Man erkannte jedoch, dass sich „Iai“, für die Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und die Bildung einer starken Persönlichkeit sehr gut eignete. Der Kampf findet nun nicht mehr auf den Schlachtfeldern, in einer direkten Konfrontation mit dem Gegner statt, sondern in einem selbst, oder vielmehr gegen sich selbst.

Man stellt sich der Aufgabe, die übermittelten Techniken so gut wie nur möglich zu erlernen und durch kontinuierliches und systematisches Üben zu verbessern. Dabei trifft man auf weitere Herausforderungen wie Selbstzweifel, Motivationseinbrüche, übertriebene Verbissenheit sowie kraftraubende Irrwege, die einem auf diesem Weg erwarten. Gerade diese Aspekte verschafften dem „Iai“ wohl ihre heutige Bezeichnung.

I/ iru – sein bzw. körperlich, geistig und spirituell bereit sein

ai – zusammen, im Einklang, Harmonie

do – der Weg

Beim Iaido führt man einen festgelegten Bewegungsablauf aus, der eine bestimmte Kampfsituation behandelt (Kata). Innerhalb dieser Kata wird auf den Angriff eines oder mehrerer imaginären Gegner reagiert, indem man:

– das Schwert zieht,

– den Angriff blockt, ausweicht, oder zuvorkommt,

– den oder die Gegner schneidet,

– die Klinge säubert und abschließend

– die Klinge wieder zurück in die Schwertscheide einführt.

Alle Aspekte einer Kata werden unter hoher Konzentration und durch wiederkehrende Übungen optimiert.

Als Instrument bzw. als Werkzeug des Weges dient für den Anfänger ein Holzschwert und später ein Iaito (spezielles Übungsschwert mit stumpfer Klinge). Erst nach vielen Jahren der Praxis, kann man die Verwendung eines „echten Schwertes“ (Shinken) in Erwägung ziehen.

Die Gruppe Iaido im TSV Hildrizhausen besteht seit 2025 und wird von Jens Hoffbauer-Kieper (1. Dan Judo, 6. Dan Iaido) geleitet.

Mit acht Jahren begann er seine Budo-Laufbahn im Judo-Sportverein Villingen. Nach 14 prägenden Jahren mit vielen sportlichen Erfolgen konzentrierte er sich vorrangig auf seine berufliche Laufbahn.

1998 begann er mit dem Iaido im Hochschulsport an der Universität GH Essen/ Duisburg. Nach dem Studium zog er wieder zurück in seine Heimat Villingen und trainiert seitdem unter der Leitung von Karl Dannecker (Iaido Renshi 6. Dan, Jodo Kyoshi 7. Dan).

Im Frühherbst 2017 stellte er sich in Hildrizhausen, seinem heutigen Wohnort, dem TSV vor und bat um die Möglichkeit, in dessen Räumen eine Trainingseinheit einzuführen. Seit 2025 ist die laido-Gruppe offiziell der Abteilung Ju-Jutsu zugeordnet und ergänzt damit die Kampfsportkunst im TSV Hildrizhausen.

laido ist dem Baden Württemberger Iaido Bund e. V. (www.iaido-bw.de) zugeordnet und gehört darüber zum deutschen Iaido-Bund e. V. (www.iaido.de).

Der übergeordnete Verband in Europa ist die „European Kendo Federation“ (www.ekf-eu.com).

Praktiziert wird ZNKR (Zen Nihon Kendo Renmei Iai) und Muso Shinden Ryu, folgend der Linie von Ishido Shizufumi Sensei (Iaido Hanshi 8. Dan, Jodo Kyoshi 8. Dan, Kendo Kyoshi 7. Dan) in Japan/ Kawasaki, Präfektur Kanagawa .

Jens übt montags in Villingen, sowie donnerstags und gelegentlich sonntags in Hildrizhausen.

Über das wöchentliche Training hinaus, werden regelmäßig Seminare unter der Leitung von hochgraduierten deutschen, europäischen sowie japanischen Lehrern im nationalen und internationalen Raum besucht.

Interessierte können sich gerne direkt bei Jens Hoffbauer-Kieper unter: jhoffbauer@web.de melden und an einem Schnuppertraining teilnehmen.

  • Anfang 60-Jahre

    Wie es begann

    Es war die Leidenschaft zum Kampfsport, die bei Rudolf Grob Anfang der 60er Jahre beim Judo des TSV Böblingen geweckt wurde. Schon immer sportlich und sozial engagiert, lernte er Anfang der 70er Jahre als  Übungsleiter für das Kinderturnen in Hildrizhausen Antje Jessen kennen.  Rudolf trainierte die Jungs, Antje die Mädchen.

    Auch Antje hatte in früheren Jahren den Kampfsport Aikido trainiert. Aus dieser gemeinsamen sportlichen Neigung entstand die Idee zusammen  Kampfsport zu betreiben. In der Kampfsportschule Vlado Schmidt in Böblingen fanden sie, was sie suchten, traten dort am 01. September 1976 ein und trainierten zusammen viele Jahre, bis Antje Jessen berufsbedingt von Hildrizhausen wegzog.

  • Prüfungen zum 1. DAN

    Nachdem Rudolf und Sonja 1985 den 1. DAN (erster Meistergrad), also den 1. schwarzen Gürtel erworben hatten, reifte bei Rudolf der Gedanke, Ju-Jutsu beim TSV Hildrizhausen anzubieten.

    1985

  • 30.9.1985

    Ju-Jutsu Demonstration

    Am 30. September 1985 luden Rudolf und Sonja zu einer Ju-Jutsu Demonstration in die Schönbuchhalle ein. Die vielen interessierten Zuschauer waren beeindruckt von der Technik und der modernen Kunst der Selbstverteidigung.

  • Gründung der Ju-Jutsu Abteilung

    In einem gemeinsamen Gespräch mit dem TSV Vorsitzenden Helmut Hörmann waren sich Rudolf und Helmut schnell einig, einen Versuch mit Selbstverteidigungstraining beim TSV zu starten. Mittels einer Anzeige im örtlichen Nachrichtenblatt wurden Interessenten auf diese im Verein neue Sportart aufmerksam gemacht am 03. Oktober 1985 startete  das erste Training unter der Leitung von Rudolf Grob mit 45 Personen in der Sporthalle.

    Zu Beginn gab es bei einigen Bürgern Bedenken, ob Kampfsport zu der Gemeinde passen würde. Doch Rudolf konnte diese Vorbehalte schnell aus dem Weg räumen, indem er seine Philosophie betonte, den Kampfsport nur zur reinen Selbstverteidigung zu lehren und kein Wettkampftraining anzubieten.

    1985

  • 1994

    70 Jahr Feier TSV

    Nebst den Erwachsenen interessierten sich immer mehr Jugendliche für diesen Sport und Rudolf war sofort bereit, weitere Trainingsstunden anzubieten und eine weitere Trainingsgruppe für Jugendliche zu gründen. Aus dieser Jugendgruppe kristallisierten sich dann drei Mädchen (Sibylle Schmid, Sandra Holder und Josefina Politi) heraus, die schließlich in der Lage waren auch ein Training zu leiten.

    Als Rudolf Grob 1994 bei den Vorbereitungen für die 70er-Jahr-Feier des TSV Hildrizhausen schwer verletzt wurde und für viele Monate ausfiel, wurde das Training von Josefina Politi, Sandra Holder und Sibylle Schmid aufrechterhalten. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass die Abteilung damals nicht auseinander fiel…

  • Training für Kinder ab 5 Jahren

    Die Ju-Jutsu-Abteilung etablierte sich im TSV Hildrizhausen und die Mitgliederzahlen in der Abteilung stiegen kontinuierlich an

    Am 10. Oktober 2002 bot Rudolf eine Schnupperstunde für Kinder ab 5 Jahren an. Viele Eltern mit ihren Kinder besuchten damals das Schautraining und waren so begeistert, dass eine separate Kinder-Trainingsgruppe daraus entstand, die es heute noch gibt.

    10. Oktober 2002

  • 2010

    Abteilungsübergabe an Gerhard Häberle

    2010, nach 25 Jahren als Leiter und Trainer in der Abteilung Ju-Jutsu und Mitglied im Vorstand des TSV Hildrizhausen, übergab Rudolf die Abteilungsleitung an Gerhard Häberle. Unterstützt wurde Gerhard vom langjährigen Vize-Abteilungsleiter Arnold Heinz. Gerhard war es als neuer Abteilungsleiter wichtig, dass sich durch den Wechsel nichts an der Grundphilosophie, dem Training und den gelehrten Techniken veränderte. Die erfolgreiche Umsetzung ist zum einen den unermüdlichen Trainern und Übungsleitern, die zum Teil seit der Abteilungsgründung dabei sind, zu verdanken und zum anderen dem Engagement und den vielen ehrenamtlichen Einsätzen der Mitglieder.

  • Auszeichnung

    2012 wurde Rudolf von Vlado Schmidt für sein Lebenswerk ausgezeichnet, der ihm ehrenhalber den 2 DAN verlieh. Diese Auszeichnung von einem der Gründungsmitglieder des Ju-Jutsus in Deutschland und einer der höchsten DAN Träger weltweit in mehreren Kampfsportarten zu erhalten ist eine besondere Ehre.

    2012

  • 2014

    Weitere Prüfungen zum 1. DAN

    2014 legten auch Arnold Heinz und Gerhard Häberle die Prüfung zum 1. DAN erfolgreich ab und führen seither den Titel Sensei (Lehrer).

  • Abteilungsübergabe an Ralf Wanner

    2016 entschied sich Gerhard Häberle die Abteilungsleitung an den ehemaligen Kassier der Abteilung Ralf Wanner zu übergeben, um sich als Sensei hauptsächlich um die Ausbildung, das Training und um das Prüfungswesen in der Abteilung zu kümmern. Unterstützt wird er weiterhin von seinem Trainer- und DAN-Kollegen Arnold Heinz.

    Mit diesen beiden Trainern und den sehr engagierten Übungsleitern ist das wöchentliche Training in der Jujutsu-Abteilung auf einem sehr hohen Niveau sichergestellt.

    2016

  • 2019

    Prüfung zum 2. DAN

    2019 absolvierten Arnold Heinz und Gerhard Häberle erfolgreich die Prüfung zum 2. DAN. Arnold ist damit der älteste Prüfling, der sich im WJJV einer DAN-Prüfung unterzog.

  • Weitere Prüfungen zum 1.DAN

    2022 legten auch Alexander Helmer und Janosch Großhans die Prüfung zum 1. DAN erfolgreich ab und führen seither den Titel Sensei (Lehrer).

    2022

  • 2025

    Download Download

    Aufnahme von Iaido in die Ju-Jutsu Abteilung

    Am 1. Oktober wurde Iaido in die Abteilung integriert.

  • 40 Jahre Ju-Jutsu im TSV

    Am Wochenende 03/04/05.10. feierte die Abteilung ihr 40-jähriges Jubiläum.
    Am Freitag Abend gab es eine Veranstaltung mit etlichen Rückblicken und Ehrungen.
    Am Samstag und Sonntag fand der internationale Jubiläumslehrgang in der Schönbuchhalle statt.

    2025

  • 2026

    Was ist heute

    Zum Ende des Sportjahres 2025 zählt die Abteilung 50 Mitglieder, wovon 33 regelmäßig trainieren.

    Die nach dem Corona-Einbruch wieder steigende Mitgliederzahlen sowie auch die Zahl der erfolgreich erworbenen Gürtelgrade zeigt einmal mehr die Beliebtheit des Kampfsports Ju-Jutsu in Hildrizhausen, das erfolgreiche und mit hohem Niveau durchgeführte Training sowie die Ambitionen der Ju-Jutsu-Sportler.

Kontaktdaten Ansprechpartner

Ju-Jutsu

Abteilungsleiter

Ralf Wanner

0170 1897462

JuJutsu.Wanner@gmx.de

Stellv. Abteilungsleiter

Arnold Heinz

heinz.netmail@t-online.de

Kassier

Sibylle Schmid

07031 / 414254

bsjfschmid@aol.com

Trainer (Erwachsene / Jugend)

Alexander Helmer

Arnold Heinz

Nico Linzenbold

Gerhard Häberle

0176 43409100

.

0151 52240622

0160 2424444

alex.helmer83@gmx.de

heinz.netmail@t-online.de

linzennic@gmail.com

JuJutsu@trollberle.de

Iaido

Leitung Iaido

Jens Hoffbauer-Kieperjhoffbauer@web.de